Sesamöl erfreut sich wachsender Beliebtheit in der Küche, doch viele Menschen fragen sich, wie es um das sesamöl omega 3 omega 6 verhältnis steht. Diese Information ist besonders wichtig für gesundheitsbewusste Köche, Ernährungsinteressierte und alle, die ihre Fettsäureaufnahme optimieren möchten.
Sesamöl bringt ein sehr spezifisches Fettsäureprofil mit sich, das sich deutlich von anderen Pflanzenölen unterscheidet. Die meisten Menschen wissen nicht, dass dieses traditionelle Öl hauptsächlich Omega-6-Fettsäuren enthält, während Omega-3-Fettsäuren nur in geringen Mengen vorkommen.
In diesem Artikel schauen wir uns das Nährstoffprofil von Sesamöl genau an und klären auf, welche Omega-Fettsäuren tatsächlich enthalten sind. Wir erklären auch, warum das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 für deine Gesundheit so wichtig ist und wie du Sesamöl sinnvoll in eine ausgewogene Ernährung einbauen kannst.
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Omega 3 zu 6 Verhältnis: Sesamöl verstehen – Nährstoffprofil und gesundheitliche Vorteile

Natürliche Fettsäurezusammensetzung von Sesamöl
Omega 3 zu 6 Verhältnis: Sesamöl hat ein ganz besonderes Fettsäureprofil, das es von anderen Pflanzenölen deutlich unterscheidet. Das sesamöl omega 3 omega 6 verhältnis zeigt eine klare Dominanz der Omega-6-Fettsäuren, was wichtig für die Verwendung in der Küche ist.
Die Hauptbestandteile des Sesamöls sind:
- Linolsäure (Omega-6): 35-50% des Gesamtfetts
- Ölsäure (Omega-9): 35-45% des Gesamtfetts
- Palmitinsäure: 8-12% des Gesamtfetts
- Stearinsäure: 4-8% des Gesamtfetts
- Alpha-Linolensäure (Omega-3): weniger als 1%
Diese Zusammensetzung macht Sesamöl zu einem sehr stabilen Öl mit langer Haltbarkeit. Die geringe Menge an mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Vergleich zu anderen Ölen wie Sonnenblumen- oder Distelöl bedeutet weniger Oxidation und Ranzigkeit.
| Fettsäure | Anteil | Typ |
|---|---|---|
| Linolsäure | 35-50% | Omega-6 |
| Ölsäure | 35-45% | Omega-9 |
| Palmitinsäure | 8-12% | Gesättigt |
| Alpha-Linolensäure | <1% | Omega-3 |
Antioxidative Eigenschaften durch Sesamin und Sesamolin
Die echten Superstars im Sesamöl sind die Lignane Sesamin und Sesamolin. Diese natürlichen Verbindungen machen etwa 0,5-1% des Öls aus, haben aber eine riesige Wirkung auf die Gesundheit.
Sesamin und Sesamolin wirken als kraftvolle Antioxidantien und schützen die Zellen vor freien Radikalen. Sie haben auch einige bemerkenswerte Eigenschaften:
- Cholesterinsenkung: Studien zeigen, dass Sesamin den LDL-Cholesterinspiegel reduzieren kann
- Leberschutz: Diese Lignane unterstützen die Leberfunktion und können vor Leberschäden schützen
- Blutdruckregulation: Regelmäßiger Verzehr kann zu einer leichten Senkung des Blutdrucks führen
- Entzündungshemmung: Die Lignane reduzieren chronische Entzündungen im Körper
Was besonders interessant ist: Diese Lignane werden beim Erhitzen des Öls nicht zerstört, sondern bleiben auch beim Kochen und Braten aktiv.
Omega 3 zu 6 Verhältnis: Vitamin E Gehalt für optimalen Zellschutz
Sesamöl enthält beachtliche Mengen an Vitamin E, besonders in Form von Tocopherolen und Tocotrienolen. Pro 100ml liefert hochwertiges Sesamöl etwa 1,4mg Vitamin E.
Die Vitamin E-Komponenten im Sesamöl:
- Gamma-Tocopherol: Der Hauptanteil des Vitamin E
- Delta-Tocopherol: Unterstützt die antioxidative Wirkung
- Alpha-Tocopherol: Die biologisch aktivste Form
- Tocotrienole: Seltene Form mit besonders starker Schutzwirkung
Vitamin E arbeitet im Sesamöl Hand in Hand mit den Lignanen und verstärkt deren antioxidative Wirkung. Diese Synergie macht Sesamöl zu einem besonders wertvollen Öl für die Zellerneuerung und den Schutz vor oxidativem Stress.
Die Kombination aus stabiler Fettsäurezusammensetzung, kraftvollen Lignanen und reichlich Vitamin E macht Sesamöl zu einer ausgezeichneten Wahl für alle, die Wert auf gesunde Fette legen – auch wenn das Omega-3 zu Omega-6 Verhältnis nicht optimal ist.
Omega-3 Fettsäuren in Sesamöl – Fakten und Erwartungen

Tatsächlicher Alpha-Linolensäure Gehalt analysiert
Sesamöl enthält nur minimal Alpha-Linolensäure (ALA), die pflanzliche Form von Omega-3-Fettsäuren. Der Gehalt liegt bei etwa 0,2-0,4% des Gesamtfettgehalts – ein verschwindend geringer Anteil. Ein Esslöffel Sesamöl (circa 14 Gramm) liefert gerade einmal 30-50 Milligramm ALA. Diese Menge deckt nicht mal 2% des empfohlenen Tagesbedarfs von 2-3 Gramm ALA für Erwachsene.
Die geringe Konzentration erklärt sich durch die natürliche Fettsäurezusammensetzung der Sesamsaat. Der Großteil besteht aus Linolsäure (Omega-6) mit 40-45% und Ölsäure (einfach ungesättigt) mit etwa 35-40%. Alpha-Linolensäure spielt nur eine untergeordnete Rolle in der biochemischen Struktur des Sesamöls.
Vergleich mit anderen pflanzlichen Omega-3 Quellen
Die Omega-3-Werte von Sesamöl fallen dramatisch ab, wenn man sie mit anderen pflanzlichen Quellen vergleicht:
| Öl/Samen | ALA-Gehalt pro 100g | ALA-Gehalt pro Esslöffel |
|---|---|---|
| Leinöl | 53-55g | 7,3g |
| Chiasamen | 17-18g | 2,4g |
| Walnussöl | 10-12g | 1,4g |
| Hanföl | 15-20g | 2,1g |
| Sesamöl | 0,3g | 0,04g |
Leinöl liefert etwa 180-mal mehr Omega-3-Fettsäuren als Sesamöl. Selbst Walnussöl übertrifft Sesamöl um das 35-fache. Diese Zahlen verdeutlichen, warum das sesamöl omega 3 omega 6 verhältnis so ungünstig ausfällt.
Warum Sesamöl keine primäre Omega-3 Quelle ist
Sesamöl entwickelte sich evolutionär nicht als Omega-3-reiche Quelle. Die Sesampflanze produziert hauptsächlich Linolsäure, um ihre Samen vor oxidativen Schäden zu schützen. Alpha-Linolensäure ist deutlich empfindlicher gegenüber Licht und Sauerstoff, weshalb sie in geringeren Mengen vorkommt.
Die Verarbeitungsverfahren verschlechtern die Situation zusätzlich. Geröstetes Sesamöl, das häufig in der asiatischen Küche verwendet wird, verliert durch Hitzeeinwirkung noch mehr der ohnehin spärlichen Omega-3-Fettsäuren. Raffinierungsprozesse reduzieren den ALA-Gehalt ebenfalls erheblich.
Die biochemische Realität zeigt: Sesamöl eignet sich hervorragend für Geschmack und bestimmte gesundheitliche Vorteile wie Antioxidantien, aber nicht für die Omega-3-Versorgung.
Ergänzende Lebensmittel für optimale Omega-3 Aufnahme
Um das ungünstige sesamöl omega 3 omega 6 verhältnis auszugleichen, braucht es gezielte Ergänzungen:
Tägliche Omega-3 Booster:
- 1 Esslöffel Leinöl oder gemahlene Leinsamen
- 2 Esslöffel Chiasamen im Müsli oder Smoothie
- Eine Handvoll Walnüsse als Snack
- 2-3 mal wöchentlich fetter Fisch wie Lachs oder Makrele
Praktische Kombinationen:
- Sesamöl für Wok-Gerichte + Leinöl im Salatdressing
- Sesammus auf Brot + Walnüsse als Topping
- Sesamöl zum Braten + Chiasamen im Nachtisch
Die Kunst liegt darin, Sesamöl für seine Stärken zu nutzen – den nussigen Geschmack und die Antioxidantien – während man gleichzeitig bewusst Omega-3-reiche Lebensmittel in die tägliche Ernährung einbaut. So entsteht eine ausgewogene Fettsäurebalance ohne Verzicht auf kulinarische Vielfalt.
Omega-6 Fettsäuren – Linolsäure Dominanz verstehen

Omega 3 zu 6 Verhältnis: Hoher Linolsäuregehalt als Hauptcharakteristikum
Sesamöl besteht zu etwa 40-45% aus Linolsäure, einer mehrfach ungesättigten Omega-6-Fettsäure. Diese hohe Konzentration macht Linolsäure zum dominierenden Fettsäurebestandteil im Sesamöl und beeinflusst das sesamöl omega 3 omega 6 verhältnis erheblich. Linolsäure gehört zu den essentiellen Fettsäuren, die der Körper nicht selbst produzieren kann und deshalb über die Nahrung aufnehmen muss.
Die chemische Struktur der Linolsäure (C18:2) macht sie besonders reaktiv und wichtig für verschiedene Körperfunktionen. Im Sesamöl liegt sie in einer stabilen Form vor, geschützt durch natürliche Antioxidantien wie Sesamol und Sesamin. Diese Schutzstoffe verhindern die vorzeitige Oxidation der empfindlichen Omega-6-Fettsäuren.
Verglichen mit anderen Pflanzenölen zeigt Sesamöl einen überdurchschnittlich hohen Linolsäuregehalt. Während Olivenöl nur etwa 8-10% Linolsäure enthält, liegt Sesamöl deutlich höher. Diese Eigenschaft prägt das Fettsäureprofil des Öls und macht es zu einer konzentrierten Quelle für Omega-6-Fettsäuren.
Positive Effekte von Omega-6 in angemessenen Mengen
Omega-6-Fettsäuren übernehmen wichtige Aufgaben im Körper, wenn sie in den richtigen Mengen konsumiert werden. Linolsäure dient als Baustein für Zellmembranen und trägt zur Aufrechterhaltung der Hautbarriere bei. Sie unterstützt die Produktion wichtiger Signalmoleküle, die Entzündungsreaktionen und Immunfunktionen regulieren.
Die Umwandlung von Linolsäure zu Arachidonsäure ermöglicht die Bildung von Prostaglandinen und anderen Eicosanoiden. Diese Botenstoffe steuern verschiedene physiologische Prozesse wie Durchblutung, Thrombozytenfunktion und Entzündungsreaktionen. In ausgewogenen Mengen fördern sie die Wundheilung und unterstützen das Immunsystem bei der Abwehr von Krankheitserregern.
Studien zeigen, dass moderate Mengen an Omega-6-Fettsäuren positive Effekte auf den Cholesterinspiegel haben können. Sie helfen dabei, das LDL-Cholesterin zu senken, wenn sie gesättigte Fette in der Ernährung ersetzen. Auch für die Gehirnfunktion und neurologische Entwicklung spielen Omega-6-Fettsäuren eine wichtige Rolle.
Potenzielle Risiken bei übermäßigem Konsum
Ein Übermaß an Omega-6-Fettsäuren kann das Gleichgewicht im Körper stören und verschiedene Gesundheitsprobleme fördern. Moderne Ernährungsgewohnheiten führen oft zu einem ungünstigen Verhältnis zwischen Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren, was chronische Entzündungsprozesse begünstigen kann.
Überschüssige Linolsäure wird vermehrt zu Arachidonsäure umgewandelt, die pro-inflammatorische Eicosanoide produziert. Diese Moleküle können Entzündungsreaktionen verstärken und zu gesundheitlichen Problemen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthritis oder anderen entzündlichen Zuständen beitragen.
Die hohe Reaktivität der Omega-6-Fettsäuren macht sie anfällig für Oxidation. Bei übermäßigem Konsum und gleichzeitig niedrigem Antioxidantienstatus kann dies zu oxidativem Stress führen. Freie Radikale entstehen, die Zellschäden verursachen und den Alterungsprozess beschleunigen können.
| Risikofaktor | Auswirkung | Prävention |
|---|---|---|
| Hoher Omega-6-Konsum | Chronische Entzündung | Ausgewogenes Fettsäureverhältnis |
| Oxidativer Stress | Zellschäden | Antioxidantienreiche Ernährung |
| Arachidonsäure-Überproduktion | Entzündungsförderung | Omega-3-Zufuhr erhöhen |
Omega 3 zu 6 Verhältnis: Das kritische Omega-3 zu Omega-6 Verhältnis entschlüsselt

Ideales Verhältnis für optimale Gesundheit
Die moderne Ernährungswissenschaft zeigt uns, dass das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren entscheidend für unsere Gesundheit ist. Experten empfehlen ein Verhältnis von 1:1 bis 1:4, also maximal vier Teile Omega-6 auf einen Teil Omega-3. Unsere Vorfahren konsumierten natürlicherweise ein ausgewogenes Verhältnis von etwa 1:2, während die westliche Ernährung heute oft ein dramatisches Ungleichgewicht von 1:15 bis 1:20 aufweist.
Dieses optimale Verhältnis unterstützt die natürlichen Entzündungsregulationsprozesse des Körpers. Omega-3 Fettsäuren wirken entzündungshemmend und fördern die Auflösung von Entzündungen, während Omega-6 Fettsäuren in kontrollierten Mengen wichtige Zellfunktionen unterstützen, aber in Überschuss Entzündungen verstärken können.
Omega 3 zu 6 Verhältnis: Sesamöls spezifisches Verhältnis im Detail
Sesamöl omega 3 omega 6 verhältnis liegt bei etwa 1:57, was bedeutet, dass auf einen Teil Omega-3 etwa 57 Teile Omega-6 Fettsäuren kommen. Diese Zusammensetzung macht deutlich:
| Fettsäure-Typ | Anteil in Sesamöl | Hauptvertreter |
|---|---|---|
| Omega-3 | ~0,3% | Alpha-Linolensäure (ALA) |
| Omega-6 | ~41-47% | Linolsäure |
| Omega-9 | ~35-42% | Ölsäure |
Die dominierenden Fettsäuren in Sesamöl sind:
- Linolsäure (Omega-6): 41-47% des Gesamtfettgehalts
- Ölsäure (Omega-9): 35-42% des Gesamtfettgehalts
- Palmitinsäure: 8-10% des Gesamtfettgehalts
- Alpha-Linolensäure (Omega-3): nur 0,2-0,3% des Gesamtfettgehalts
Auswirkungen auf Entzündungsprozesse im Körper
Das unausgewogene Verhältnis in Sesamöl kann Entzündungsprozesse im Körper beeinflussen. Omega-6 Fettsäuren werden zu Arachidonsäure umgewandelt, die wiederum entzündungsfördernde Eicosanoide produziert. Bei übermäßigem Konsum kann dies zu:
- Chronischen Entzündungszuständen beitragen
- Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen
- Gelenkschmerzen und Arthritis verstärken
- Die Immunreaktion überstimulieren
Die antioxidativen Eigenschaften von Sesamöl, besonders durch Sesamin und Sesamolin, können diese negativen Effekte teilweise abmildern. Diese Lignane haben entzündungshemmende Eigenschaften und können die oxidative Belastung reduzieren.
Strategien zur Verhältnis-Optimierung in der Ernährung
Um das sesamöl omega 3 omega 6 verhältnis in der Gesamternährung auszugleichen, sind gezielte Maßnahmen erforderlich:
Omega-3 reiche Öle ergänzen:
- Leinöl (Verhältnis 3:1 zugunsten Omega-3)
- Chiaöl (Verhältnis 3:1 zugunsten Omega-3)
- Walnussöl (Verhältnis 1:4)
- Hanföl (Verhältnis 1:3)
Praktische Kombinationsstrategien:
- Sesamöl mit Leinöl im Verhältnis 1:1 mischen
- Täglich eine Portion fetten Fisch (Lachs, Makrele, Sardinen)
- Walnüsse, Chiasamen oder Leinsamen in die tägliche Ernährung integrieren
- Algenöl als vegane Omega-3 Quelle verwenden
Dosierungsempfehlungen:
- Sesamöl auf 1-2 Teelöffel täglich begrenzen
- Mindestens 1 Gramm EPA/DHA aus Fischöl oder Algenöl täglich
- 1 Esslöffel Leinöl oder 2 Esslöffel gemahlene Leinsamen täglich
Diese bewusste Kombination verschiedener Ölquellen hilft dabei, die entzündungsfördernden Effekte des hohen Omega-6 Gehalts in Sesamöl zu neutralisieren und gleichzeitig von seinen wertvollen antioxidativen Eigenschaften zu profitieren.
Praktische Anwendung für ausgewogene Fettsäurebalance

Richtige Dosierung und Verwendung von Sesamöl
Die ideale Menge an Sesamöl liegt bei 1-2 Esslöffeln täglich, wobei diese Menge schrittweise erreicht werden sollte. Wegen des hohen Omega-6-Anteils sollte Sesamöl nicht als einzige Fettquelle dienen. Ein gestaffelter Ansatz funktioniert am besten: Beginnen Sie mit einem halben Teelöffel täglich und steigern Sie die Menge über zwei Wochen.
Sesamöl eignet sich hervorragend für mittlere Temperaturen beim Kochen – bis etwa 180°C. Für Salate und kalte Speisen verwenden Sie ungeröstetes Sesamöl, während geröstetes Sesamöl als Finish-Öl für asiatische Gerichte perfekt ist. Die Lagerung im Kühlschrank verlängert die Haltbarkeit erheblich.
Bei der Dosierung spielt das sesamöl omega 3 omega 6 verhältnis eine entscheidende Rolle. Da Sesamöl etwa 40% Omega-6-Fettsäuren enthält, aber praktisch keine Omega-3-Fettsäuren, muss diese Unausgewogenheit durch andere Quellen ausgeglichen werden.
Kombination mit anderen gesunden Ölen
Die Schlüssel-Strategie liegt in der geschickten Kombination verschiedener Öle. Mischen Sie Sesamöl mit omega-3-reichen Ölen im Verhältnis 1:1 oder 1:2. Leinöl, Walnussöl oder Hanföl sind ideale Partner, da sie das Omega-6-lastige Profil von Sesamöl ausbalancieren.
Praktische Mischungsverhältnisse:
| Sesamöl | Partner-Öl | Verwendungszweck |
|---|---|---|
| 1 EL | 1 EL Leinöl | Salatdressing |
| 2 EL | 1 EL Walnussöl | Smoothies |
| 1 EL | 1 EL Hanföl | Gemüse-Marinaden |
Olivenöl extra nativ ergänzt Sesamöl perfekt für mediterrane Gerichte, während Avocadoöl die Hitzebeständigkeit für das Braten erhöht. Diese Kombinationen schaffen ein ausgewogeneres Fettsäureprofil und reduzieren die Omega-6-Dominanz deutlich.
Küchenpraxis für optimale Nährstofferhaltung
Temperaturkontrolle ist entscheidend für den Erhalt der wertvollen Inhaltsstoffe. Sesamöl verliert bei zu hohen Temperaturen seine antioxidativen Eigenschaften und kann schädliche Verbindungen bilden. Verwenden Sie ein Küchenthermometer und halten Sie die Temperatur unter 180°C.
Optimale Anwendungsmethoden:
- Kaltanwendung: Direkt über fertige Speisen träufeln
- Niedrigtemperatur-Braten: Gemüse bei mittlerer Hitze anschwitzen
- Marinieren: 30 Minuten vor der Zubereitung einwirken lassen
- Dressing-Basis: Mit Zitronensaft oder Essig emulgieren
Die Frische des Öls beeinflusst sowohl Geschmack als auch Nährstoffgehalt. Kaufen Sie kleinere Mengen und verbrauchen Sie das Öl innerhalb von 3-6 Monaten nach dem Öffnen. Dunkle Glasflaschen schützen vor Lichteinwirkung, die die empfindlichen Fettsäuren zerstören kann.
Beim Erhitzen entstehen weniger Transfette, wenn Sie das Öl langsam erwärmen und nicht rauchen lassen. Ein Spritzer Zitronensaft vor dem Erhitzen kann die Oxidation zusätzlich reduzieren.

Sesamöl bietet viele gesunde Nährstoffe, aber beim Omega-3 zu Omega-6 Verhältnis solltest du realistisch bleiben. Das Öl enthält hauptsächlich Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure und nur geringe Mengen Omega-3. Wenn du deine Fettsäurebalance verbessern möchtest, musst du Sesamöl mit anderen Omega-3-reichen Quellen wie Leinöl, Walnüssen oder fettem Fisch kombinieren.
Das bedeutet nicht, dass Sesamöl schlecht ist – ganz im Gegenteil. Es bringt wertvolle Antioxidantien und einen tollen Geschmack mit sich. Du solltest es nur bewusst einsetzen und darauf achten, dass deine Gesamternährung ein gesundes Verhältnis der Fettsäuren hat. Achte auf Abwechslung bei deinen Ölen und ergänze gezielt Omega-3-Quellen in deinen Speiseplan.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Sesamöl und Omega-Fettsäuren
Wie viel Omega-3 hat Sesamöl?
Sesamöl enthält nur eine sehr geringe Menge an Omega-3-Fettsäuren (Alpha-Linolensäure, ALA). Der Gehalt liegt typischerweise im Bereich von unter 1% der gesamten Fettsäuren.
Ist Sesamöl Omega-3- oder Omega-6-reich?
Sesamöl ist Omega-6-reich. Der Hauptbestandteil der ungesättigten Fettsäuren in Sesamöl ist die Omega-6-Fettsäure Linolsäure.
Welches Öl hat das beste Omega-3 zu Omega-6 Verhältnis?
Das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren sollte idealerweise möglichst niedrig sein (mehr Omega-3 oder zumindest eine ausgeglichene Balance). Öle, die ein besonders gutes (niedriges) Verhältnis aufweisen, sind:
-
Leinöl: Sehr hoher Omega-3-Gehalt, Verhältnis oft besser als 3:1 (Omega-3 zu Omega-6).
-
Chiasamenöl: Ebenfalls sehr hoher Omega-3-Gehalt.
-
Hanföl: Bietet ein sehr ausgewogenes Verhältnis, oft nahe 3:1 oder 2:1 (Omega-6 zu Omega-3).
Hat Sesamöl viel Omega-6?
Ja, Sesamöl hat einen hohen Gehalt an Omega-6-Fettsäuren (Linolsäure). Der Anteil kann je nach Sorte und Verarbeitung über 40% der Gesamtfettsäuren ausmachen.
In welchem Öl ist das meiste Omega-3?
Das Öl mit dem höchsten Gehalt an pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren (ALA) ist Leinöl (auch bekannt als Leinsamenöl). Es besteht typischerweise zu über 50% aus Alpha-Linolensäure.
Ist Sesamöl gesünder als Olivenöl?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten, da beide Öle unterschiedliche Vorteile haben und für verschiedene Zwecke eingesetzt werden.
-
Olivenöl (insbesondere natives Olivenöl extra) ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren (Ölsäure) und enthält eine sehr hohe Konzentration an Antioxidantien und Polyphenolen, die als gesundheitsfördernd gelten. Es ist ein Eckpfeiler der mediterranen Ernährung.
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Sesamöl enthält mehr mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Omega-6) und spezielle Lignane (wie Sesamin und Sesamolin), die ebenfalls antioxidative Eigenschaften haben.
Für die tägliche, kalte Küche und zur Herzgesundheit wird Olivenöl aufgrund seines Fettsäureprofils (hoher Anteil an einfach ungesättigten Fetten) und des hohen Gehalts an schützenden Pflanzenstoffen oft als die gesündere Wahl angesehen. Sesamöl wird meist aufgrund seines einzigartigen Geschmacks verwendet, wobei darauf geachtet werden sollte, das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 in der Gesamternährung auszugleichen.
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